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Zwei Klassen des Egbertgymnasiums in Münsterschwarzach haben mit Frau Lahrsow und Frau Eujen von PRAYNET fleißig gewichtelt. Wenn Ihr außer den Wichteln noch Gebete an Menschen weltweit verschicken und am internationalen Praynet mitknüpfen wollen, dann könnt Ihr das gut verbinden. Die Wichtelpuppen aus Münsterschwarzach wurden nach Südafrika geschickt und zwar in eine Schule im Mathare- Valley, den Slums von Nairobi, wo die Missionsbenediktiner von Münsterschwarzach eine Schule für die mittellose Kinder leiten. Lesen Sie mehr
Die Idee kam so gut an, dass sie nun auch vom Geschichts- und Deutschlehrer an ihrer Schule angesprochen wurden. Er soll beim bayerischen Kultusministerium ein Europaprojekt mit Schülern vosrstellen - und das wird WELTWEIT WICHTELN in Verbindung mit PRAYNET sein. Sie wollen europäische Wichtel gestalten und dann eine Austtellung machen. Sobald wir genaueres wissen, könnt Ihr es hier natürlich nachlesen!
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200 Kinder haben ihrer Puppe ein Gesicht gegeben. Doch haben sie nicht nur gebastelt und etwas über die Gewürze des Landes erfahren, sondern so einiges mehr über Indien gelernt. Die Lehrerin Gesine Spelmeyer ließ die Schüler typische indische Kleidung anprobieren. Große Bilder an den Wänden vermittelten einen Einblick in die Lebenswelt der Kinder aus East Kerala. Offene Fragen können nun hoffentlich bald mit der Antwort aus Südindien geklärt werden.
Die Post holte das große Paket mit den selbstgebastelten Wichtelpuppen im Pausenhof ab und alle Kinder verabschiedeten sich. In Südindien werden die Puppen bereits von Bischof Dr. K.J. Daniel in der Diözese East Kerala und dem dortigen Leiter der Sonntagsschulen erwartet. Ralf Müller, Profilstelleninhaber im Dekanat Alsfeld, Fachstelle für Bildung und Ökumene, hatte die indische Partnerdiözese für die Wichtel-Idee gewinnen können. Die Aktion zeigt die Vielfalt der Menschen in der Welt und eröffnet schon im Grundschulalter einen Kontakt auf Augenhöhe. Nun bleibt abzuwarten, welche Antwort die Nieder-Ohmener Kinder bald auf ihrem Schulhof entgegennehmen können.
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Sie kommen von Indien über Deutschland nach Österreich. Dort bastelten Kinder des evangelischen Religionsunterrichts aus Wichtelrohlingen Engel, Hirten, Wirtsleute, Männer, Frauen, Kaiser, Könige, Römer und die Heilige Familie. Beim Puppenspiel in Mittersill wurden die Puppen der Gemeinde vorgestellt und dann machten sich die Puppen auf die Reise. Ein Teil geht in die casa mateus in Sao Paolo in Brasilien und der andere in ein Aidswaisenhaus in Nairobi in Kenia. "Und mit diesen Wichtelhandpuppen machen sich auch Gebete und gute Gedanken auf den Weg, in der Hoffnung, den Ärmsten der Armen ein klien wenig Licht zu schenken." So Tina Geistanger, die Religionslehrerin.
Ob in Syrien, Ghana oder Indonesien – überall haben sich die Kinder, die Wichtelpuppen, Briefe und Fotos erhalten haben, sehr gefreut. Eine Kindergartengruppe aus Karlsruhe hatte zuerst einen Weltladen besucht und dort etwas über den fairen Handel erfahren. Dann wurden die Wichtel bunt gestaltet und für die Eltern an die Pinnwand gehängt. In der Wichtelstunde haben die Erzieherinnen über die Länder Israel und Kamerun erzählt, weil die Wichtel dorthin geschickt wurden. Noch Wochen später, in Erwartung einer Antwort aus dem Ausland, beschäftigen sich die Kinder mit fremden Kulturen.
Eine andere Kindergartengruppe wollte weltweit wichteln und hatte noch keine Partnerschaft im Ausland. Die Nachbargemeinde hat jedoch seit langem eine aktive Partnerschaft zu einer Gemeinde in Tansania. So kam aus der Nachbargemeinde Besuch, der über das afrikanische Land und die Kinder dort berichtete. Danach waren die Wichtel blitzschnell für die tansanischen Kinder fertig und konnten einer Besuchsgruppe, die ihre Partner in Tansania besucht, mitgegeben werden.
FRANKFURT-GHANA
Begeistert haben Kinder einer Frankfurter Kindertagesstätte am 21. November 2005 dem Kirchenpräsidenten Prof. Steinacker ihre gebastelten Wichtelpuppen überreicht. Sie haben in einer Wichtelstunde viel über Ihren Partnerkindergarten in Ghana erfahren: Wie die Kinder dort leben, welche Spielsachen sie haben und was sie dort essen.
Wichtel sind schon in Afrika angekommen
Die Puppen und Grüße der evangelischen Kindertagesstätte in Praunheim haben Afrika bereits erreicht. So haben die fünf- bis sechsjährigen Kinder des „Kanvilli Presbyterian Experimental Kindergarten“ in Tamale in Ghana das Eintreffen der Puppen erlebt: Der Besucher Hans Heinrich schreibt: Wir gehen in eines der drei Klassenzimmer: „Good morning girls and boys“ – „good morning mister, good morning teacher.“ „Please, sit down.” Gespannte Stille.
Die Puppen tanzen in der Luft
Die Kindergartenleiterin Margret Addai Naami teilt die Wichtel aus und schon stecken 22 Kinderhände in den Puppen und sie beginnen sich zu bewegen. „How do you say hello to them?“ Und ein vielstimmiger Chor singt: “Welcome, welcome…” Dabei tanzen die Puppen durch die Luft. Wie auf ein geheimes Zeichen hin sind plötzlich wieder alle Kinder ruhig und schauen gespannt nach vorne. Die Fotos aus Deutschland sind Anlass für viele Fragen Zwei große Fotos zeigen Kinder in einem deutschen Kindergarten und einen Adventskranz – Anlass für viele Fragen. Warum haben die Kinder unterschiedliche Kleider an, warum sind es nur so wenige, warum liegt ein Kind in einem Netz? Darf es das? Dies ist für die Lehrerinnen sehr ungewöhnlich und erst für die Kinder. 50 Kinder sitzen auf engstem Raum (20 Quadratmeter) an Bänken und üben sich im Lesen, Rechnen und Malen. Der Adventskranz: Gibt es in Deutschland auch keinen Strom? Der Adventskranz auf den Fotos weckt großes Interesse: Wo hängt der, warum hängt der im Kindergarten, wozu hat man ihn? Wozu sind die Kerzen gut – hat man dort in Deutschland auch keinen Strom? Dies ist für die Leiterin ein willkommener Anlass, auf die Adventszeit und das bevorstehende Weihnachtsfest hinzuweisen. Es ist aufregend, dies zu hören und auch die muslimischen Kinder in der Klasse fragen eifrig. Der Kindergarten in Deutschland ist ganz anders Ein kräftiges „Bye, bye, thank you“ verabschiedet uns.