Auch Nelkenpfeffer genannt. Er wächst am Nelkenpfefferbaum in Südamerika als rote Beere.
Die feingemahlene Innenrinde des Zimtstrauchs kommt vor allem aus Sri Lanka und Indien. Zimt ist eines der ältesten Gewürze. Schon Moses bekam ein Rezept für Salböl aus Myrrhe, Zimt, Kalmus, Kassia und Olivenöl.
Der Ingwer, auch Schnapswurzel genannt, kommt aus Indien und China.
Anis stammt aus Ägypten und dem Mittelmeerraum. Eine Sage berichtet, dass der Specht die härtesten Hölzer durchhacken könne, wenn sein Schnabel mit Anis bestrichen ist.
Manche finden, dass Koriander unangenehm riecht. Deshalb wird er auch Wanzenkraut genannt. Er ist ein uraltes Würzmittel für Fisch und Brot. Er macht das zäheste Fleisch mürbe und passt zu Schokolade und Sauerbraten.
Kardamom wächst in Indien und war früher Heilmittel. Er eignet sich auch zum Würzen von Tee.
Muskat kommt von den Philippinen.
Der Gewürznelkenbaum stammt ebenfalls von den Philippinen. Seine Blütenknospen werden getrocknet. Früher wurde er als Heilmittel gegen Leberkrankheiten, Schlangenbiss und Zahnweh genutzt. Heute wächst er vor allem auf Sansibar (das ist eine kleine Insel vor Ostafrika). Er ist bis zu 20 Meter hoch.
Fenchel ist ein altes Heilkraut von den Küsten des Mittelmeers. Im Mittelalter benutzten Imker ihn dazu, die Bienen im Stock zu halten.